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Reifen und Räder

Der Rollwiderstand wird bei zu niedrigem Reifendruck erhöht. Der Reifen wird ständig zusammengedrückt - er walkt. Die Folge: Es kommt zu Überhitzung - Reifenbrandgefahr! Außerdem nimmt die Fahrstabilität ab, der Reifenverschleiß und der Kraftstoffverbrauch nehmen zu.

Zu hoher Reifendruck verschlechtert die Fahreigenschaften. das Fahrzeug federt hart, die Bodenhaftung auf schlechten Straßen und in Kurven lässt nach, die Fahrgeräusche werden lauter.

Die Straßenlage verschlechtert sich bei ungleichem Reifendruck. Bei unterschiedlichem Druck in den Vorderrädern ist der Geradelauf schlechter. Das Fahrzeug zieht zur Seite des geringeren Druckes, weil dort der Rollwiderstand größer ist. 

Der Reifenfülldruck sollte wöchentlich geprüft werden. Bei Zwillingsreifen auch den inneren Reifen überprüfen.

Die Profiltiefe sollte auch wöchentlich kontrolliert werden. Wenn der Reifen neu ist, hat er eine Profiltiefe bis zu 20 mm. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor.

Sicherheitshalber die Reifen bei einer Restprofiltiefe von 3 mm wechseln, da sonst die Haftung nach und es besteht erhöhte Schleuder- und Aquaplaninggefahr.

 

 

 


Montieren eines Reifens


Profiltiefe messen


Luftdruck überprüfen